1. Kreisklasse

4.

SV Burweg

6

9

5.

VSV Hedendorf / Neukloster II

6

9

6.

Post SV Buxtehude

5

7

7.

SV Ottensen

4

6

8.

TuS Harsefeld II

3

6

3. Kreisklasse

5.

FC Wischhafen / Dornbusch II

1

7

6.

VSV Hedendorf / Neukloster III

8

6

7.

Post SV Buxtehude II

-3

6

8.

SV Ottensen II

-12

6

9.

TuS Harsefeld III

6

4

Zugegeben, es war schon etwas gewöhnungsbedürftig -  die Spielkleidung von Udo Nielsen . Doch im Alter von 50 Jahren liess er es sich nicht nehmen, noch einmal das Trikot eines Bundesligisten überzustreifen. Als HSV Fan ist das eigentlich eine Todsünde. Der Spass stand aber im Vordergrund, mit und gegen zum Teil, ehemalige Halbprofis zu spielen. Im Anschluss an das Spiel brodelte die Gerüchteküche.

Neulich auf’m Kiez

Nielsen beim FC. St. Pauli

Noch Post Trainer Udo Nielsen musste am vergangenen Mittwoch sein eigenes Training sausen lassen, weil er eine Einladung der Super Senioren Ü 50 des Kultclubs nicht verpassen wollte. Im letzten Saisonspiel bekam es der Tabellenneunte mit dem aktuellen Meister SC Victoria zu tun. Leider ging das Spiel an der Feldstrasse mit 0:3 verloren. Dennoch waren die Verantwortlichen des FC nicht unzufrieden, hatte man das Spiel doch lange Zeit mitbestimmen können. Nielsen kam zur Pause, nach einem 0:2 Rückstand. Er hatte jedoch nur einen Torschuss aus der Entfernung und konnte die Niederlage auch nicht verhindern. Immerhin kam man nicht wie im Hinspiel unter Räder. (19. Mai ‘10 )

So stand es im Buxtehuder Tageblatt vom Montag, den 08.02.10

Post SV sichert sich die Buxtehuder Stadtmeisterschaft

Saul Truppe verweist die Favoriten auf die Plätze

Sensationell, völlig überraschend und dennoch hochverdient hat der Post SV Buxtehude seinen ersten Titel im Jahr 2010 zu verzeichnen. Mit 15 Punkten aus 6 Spielen hat der Veranstalter die erste offene Buxtehuder Stadtmeisterschaft gewonnen.

In, zum Teil dramatischen Begegnungen konnte sich der Vertreter aus der 1. Kreisklasse gegen die hochkarätige Konkurrenz aus Buxtehude, Estebrügge und Horneburg durchsetzen und war am Ende verdienter Sieger. Alle Teams hatten ihre besten Leute aufgeboten, um in den prestigeträchtigen Duellen Fussballkost vom feinsten zu bieten. Die Vorentscheidung fiel gegen den Hamburger Bezirkligisten BSV Buxtehude, als man schon 3:0 führte, ehe es am Ende noch zu einem hektischen 3:2 Erfolg kam.

Als Gastgeber waren die Postler auch für die Organisation des Vorturniers für 2. Mannschaften verantwortlich. Bereits um 10.20 Uhr war der Startschuss für insgesamt 51 Spiele an diesem Sonntag. Das 9er Turnier entschied der ASC Estebrügge II für sich und hatte damit seiner Ligatruppe den Rang abgelaufen. Nach anstrengenden 9 1/2 Stunden war der Marathon dann  zu Ende.  Vor rund 400 Zuschauern boten beide Turniere Spass, vor allem Spannung und eine gute Kasse für die, nicht mit einem üppigen Salär ausgestatteten Postler. Eine grossartiges Event, das vom Publikum wie den Teilnehmern gleichermassen angenommen wurde, hatte am Schluss einen Aussenseiter als neuen Titelträger. (07.02.2010)

Post gewinnt Spitzenspiel in Wiepenkathen

3 Punkte noch für den Aufstieg

Eine kompakte Mannschaftsleistung und der zweifache Torschütze Sascha Matern sorgten am Samstagabend bei herrlichem Fussballwetter für den 3:1 Sieg des Post SV Buxtehude beim TSV Wiepenkathen II. Der Abstand vergrösserte sich damit auf sieben Punkte zum Drittplatzierten.

In einer hochklassigen Partie hatten zunächst die Hausherren das Heft in der Hand. Bereits nach fünf Minuten musste der Post SV die 1:0 Führung durch Andreas Miller hinnehmen. Vorausgegangen war ein langer Freistoss von links, bei dem die Post Abwehr nicht im Bilde war. Völlig freistehend köpfte er aus 4 Metern ein. In der Folge machten die Wiepenkathener Druck auf das Tor von Dennis Rolff und erarbeiteten sich gute Möglichkeiten, das Ergebnis zu erhöhen. Die beste Chance wurde nach gut einer Viertelstunde vergeben, als der Ball aus kürzester Distanz von der Unterkante der Latte wieder ins Feld sprang. Zu diesem Zeitpunkt herrschte höchste Alarmbereitschaft in der PSV Deckung. Erst danach konnten sich die Gäste allmählich aus der Umklammerung befreien. Mehr als zwei gut vorgetragenen Konter waren aber noch nicht drin. Zunächst vergab Sascha Matern, nach Flanke von Alex Plackmeyer, dann war es Benjamin Saul, als er kraftvoll aufs Tor zulief und uneigennützig sein wollte. 

Alle Post Akteure boten eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der Frank Rebbel (o.) seinen Gegenspieler keine Entfaltungsmöglichkeiten liess und einen Treffer selbst erzielte. Goalgetter Sascha Matern (m.) war wieder mit zwei Treffern beteiligt. Und Torwart Dennis Rolff (u.) bewahrte den PSV mit einigen Glanzleistungen vor einer Niederlage, nach dem er beim Gegentreffer nicht gut aussah.

Tore:

1:0 Andreas Miller (5.)

1:1 Sascha Matern (36.)

1:2 Frank Rebbel (66.)

1:3 Sascha Matern (75.)

Als Trainer Udo Nielsen in der 32. Minute den verletzten Daniel Gerken gegen Stephan Schmidt auswechseln musste und damit gleichzeitig die defensivere Taktik aufgab, kam die Wende im Spiel der Postler. Nur vier Minute nach seinem Auflaufen nutzte Stephan Schmidt  einen verunglückten Abwurf des Keepers, legte Matern passgenau auf und der schob unhaltbar zum 1:1 rechts unten ein. Ein Seitfallzieher von Alex Plackmeyer war vor der Halbzeit dann vorläufig alles.

Nach dem Wechsel versuchte der Gastgeber das Geschehen wieder zu kontrollieren. Um die Aufstiegsplätze zu erreichen, wäre ein Remis zu wenig gewesen. Entsprechend engagiert gingen sie zu Werke, ohne jedoch zwingend zu sein. Im weiteren Verlauf wurde, die von Roland Duchow trainierte Elf aus Wiepenkathen immer müder. Einen grossen Anteil daran hatte Buxtehudes Dauerläufer Frank Rebbel, der den Kapitän und Kopf des Gastgebers, Eichwald fest im Griff hatte und später, völlig zu Recht ausgewechselt werden musste. Auch Post musste, taktisch bedingt noch wechseln. Linksverteidiger Stephan Plackmeyer war Gelb / Rot gefährdet und wurde durch Marcel Rodehorst ersetzt. Kurz darauf gab es Freistoss für die Postler aus dem linken Halbfeld. Benni Saul schaute sehr genau hin, bediente Alex Plackmeyer, der per Kopf auf den überragenden Rebbel vorlegte und dieser dann eiskalt einnetzte. Den Schlusspunkt setzte einmal mehr Sascha Matern, der einen Eckball von Benni Saul perfekt mit dem Kopf nahm und unhaltbar ins linke , obere Eck semmelte. Danach gab Nielsen dem Oldie Rainer Knebel noch einmal die Chance, den Deckel drauf zumachen. Er kam für den völlig erschöpften Manuel Saul. Doch es blieb beim verdienten 1:3 für die Buxtehuder.

In einer spielerisch ansehnlichen Begegnung, versäumten die Gastgeber in der ersten Hälfte, den Sack zu zumachen, als sie mehr vom Spiel hatten. Die taktisch klug ausgerichteten Buxtehuder erwiesen sich als abgeklärter und hatten vor allen Dingen in des Gegners Strafraum die Lufthoheit. Dies war ein klarer Bestandteil der erzielten Treffer. “Gut zugehört, auch wenn es in der ersten halben Stunde schwierig war, dem massiven Druck des TSV zu widerstehen ”, meinte Trainer Nielsen nach dem Fight. “ Meine Mannschaft hat nach der Heimpleite gegen Hedendorf Charakter gezeigt, diszipliniert weiter gespielt und am Ende den Vorsprung ausgebaut “, fügte er hinzu.

Bei nun verbleibende drei Spielen in der Meisterschaft, benötigen die Postler noch drei Punkte zum erneuten Aufstieg. Diese könnten bereits nächstes Wochenende eingefahren werden, wenn der Tabellenletzte TuS Jork II zu Gast an der Konopkastrasse ist. Anpfiff ist Sonntag um 15.00 Uhr. Dann könnten sie auch die Tabellenführung wieder erobern, da der Schwinger SC (gewann in Bargstedt knapp mit 2:1, ein Punkt vor dem PSV), turnusgemäß spielfrei ist.

Post SV überwintert als Tabellenführer

4:2 Sieg im Spitzenspiel gegen Bargstedt II

Hochmotiviert, viel vorgenommen und ein Etappenziel erreicht. Das ist die Weihnachtsbilanz des Post SV Buxtehude. Beim Tabellenvierten TuS Eiche Bargstedt II konnten die Postler ihr letztes Spiel in diesem Jahr mit 4:2 für sich entscheiden.

Bereits nach neun Minuten stand es 0:1 für den PSV, als Christian Priepke zunächst einen Freistoss aus 28 Metern an die Latte setzte, der nachfolgende Kopfball von Alexander Plackmeyer ging ebenfalls an die Latte und im allgemeinen Durcheinander wurde Robin Schmitz-Weiss elfmeterreif gefoult. Den fälligen Strafstoss versenkte Benjamin Saul. Danach kontrollierten die Buxtehuder das Spiel eine halbe Stunde lang und hätten dabei schon den Sack zumachen können. Statt dessen aber liess man Bargstedt ins Spiel kommen. Nach einem Konter, zehn Minuten vor dem Wechsel, kam der Ausgleich nicht unverdient. Doch bevor man in die Kabinen ging, sollten noch vier Freistösse kurz vor der Strafraumgrenze für die Gastgeber folgen. Beim letzten Versuch hatte man sich eingeschossen und es stand 2:1 zur Halbzeit.

Auch nach dem Wechsel noch sehr viel Gewürge, seitens der Nielsen Truppe. Als David Lee Meißner, der beim Führungstreffer auch nicht glücklich aussah, einen Ball unten aus dem rechten Eck herausfischte, kam die Wende im Spiel Buxtehuder. Es war abermals ein Freistoss von Priepke von der rechten Seite, den Alex Plackmeyer volley nahm und den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte. Nur Augenblicke später legte sich Kiti Brunckhorst den Ball zum Freistoss aus 18 Metern hin. Zuvor war Daniel Gerken alleine auf dem Weg zum Tor, als er gefoult wurde. Knapp über die Mauer ins leere Eck - 2:3. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Imad Baajour in der 79. Minute, der ebenfalls von Priepke bedient wurde. Er hatte zum Schluss sogar noch die Möglichkeit, das Ergebnis auszubauen.

12 Punkte aus den letzten vier Spielen, das war auch für Trainer Nielsen mehr als erwartet. Nun können die Konkurrenten in ihren Nachholpartien spielen, wie sie wollen, der PSV bleibt über Weihnachten Tabellenführer.

Assistent Patrick Moillen war wenig begeistert von der pomadigen Vorstellung vor und nach der Halbzeit und bemerkte dann nach dem Spiel: “ Zum Glück haben wir wieder zurück in die Spur gefunden und gezeigt, das wir Charakter haben. Nur diese Attribute zeichnen eine Spitzenmannschaft aus.

  • Tore:
  • 0:1  Benjamin Saul (9. min, FE)
  • 1:1  (34. min)
  • 2:1  (43. min)
  • 2:2  Alexander Plackmeyer  (65. min)
  • 2:3  Kiti Brunckhorst  (73. min)
  • 2:4  Imad Baajour  (79. min)

 

6:0 beim Winterspaß in Wangersen

Post SV Buxtehude baut Tabellenführung aus

Das war schon ein Kuriosum am vergangenen Wochenende. Auf Kreisebene fanden nur zwei Spiele statt, und Wangersen war der Gastgeber für beide Partien. Während sich die 2. Mannschaft in der 4. Kreisklasse mit 4:1 gegen SV Burweg II durchsetzte und damit ihren ersten Saisonsieg feierten, kam die Erste in der zweiten Kreisklasse gegen Post SV Buxtehude mit 0:6 unter die Räder.

Auf schneebedecktem Boden hatten beide Teams von Beginn an Standschwierigkeiten. Unorthodoxe Spielzüge führten aber hüben wie drüben zu zahlreichen Torchancen schon in der Anfangsphase. Nach einer halben Stunde hatten die Postler das Geschehen im Griff und ließen schon vor der Halbzeit erkennen, wer an der Spitze der Tabelle steht und wer unten ist. Nach mehreren Anläufen war es der überragende Sascha Matern, der einen Eckball von Christian Priepke zum 0:1abschloss. Nur acht Minuten später setzte er einen Distanzschuss, den Wangersens Keeper nur abklatschen konnte, Alexander Plackmeyer war zur Stelle und erhöhte auf 0:2.

Nach dem Pausentee überliessen die Gastgeber den Estestädtern vollends das Feld und kamen aus der eigenen Hälfte nicht mehr heraus. Immer wieder wurde der MTV von den gut postierten Postlern geblockt und die wiederum spielten sich auf sehr schwierigem Terrain in einen Rausch. Angriff über Angriff folgte und Wangersen hatte kaum noch Luft zum atmen. In der 56. Minute war es der Düsseldorfer Neuzugang Robin Schmitz – Weiss, der das 0:3 markierte, vorausgegangen war ein klasse vorgetragener Spielzug über rechts. Mit einem lupenreinen Hattrick beendete Sascha Matern seinen erfolgreichen Arbeitstag. Die Tore vier, fünf und sechs fielen zwischen der 65. und 76. Minute. Zahlreiche weitere Möglichkeiten konnten nicht mehr genutzt werden. Mit dem Schlusspfiff hatte Benjamin Saul bei einem Pfostenkracher noch das 0:7 auf dem Fuß, es sollte aber nicht mehr sein.

Der Post SV hatte an diesem kalten Wintertag das bessere Gespür für Schnee. In der zweiten Hälfte waren die technisch überlegenen Postler klar im Vorteil und hätten bei besserer Ausnutzung der Chancen auch zweistellig gewinnen können. Die arg gebeutelten Gastgeber, die an diesem Tag auch noch sechs Stammspieler ersetzten mussten, hatten keine Mittel um Buxtehude in Verlegenheit zu bringen. Auffällig beim PSV war ein weiterer Neuzugang aus Bielefeld. Stefan Grund kam in der zweiten Halbzeit für den schwächelnden Daniel Gerken und spielte eine souveräne Partie als Chef in der Innenverteidigung.

Post Trainer Udo Nielsen: „ Ich war froh, als man mir mitteilte, das in Wangersen gespielt wird. Ich hatte meiner Mannschaft vor dem Match gesagt, das wir uns einen psychologischen Vorteil gegenüber unseren Verfolgern erarbeiten können, wenn wir das Spiel gewinnen. Das hat mein Team verstanden und umgesetzt“.

Tore:

  • 0:1  Sascha Matern (33. min)
  • 0:2  Alexander Plackmyer (41. min)
  • 0:3  Robin Schmitz – Weiss (56. min)
  • 0:4  Sascha Matern (65. min)
  • 0:5  Sascha Matern (72. min)
  • 0:6  Sascha Matern (76. min)

 

Bester Sturm gegen beste Abwehr

Im Topspiel des Tages trennte sich der Post SV Buxtehude 1:1 Unentschieden gegen den “Dritten” TSV Wiepenkathen II.

In einer spannenden, aber von beiden Seiten vorsichtig geführten Partie, nahmen die Gäste aus Stade zunächst das Heft in die Hand. Nach sechs Minuten musste Buxtehudes Keeper D.L. Meißner das erste Mal eingreifen, als er einen Kopfball nach einer Ecke parierte. In der Folgezeit hatte die TSVer deutlich mehr vom Spiel, ohne jedoch wirklich zwingend zu sein. Der erste konstruktive Angriff der Postler lief nach gut 20 Minuten. Schnelles Spiel über die rechte Seite mit direktem Pass auf Jonas Knitsch, der aus 20 Metern abzog und das Tor der Gäste nur knapp verfehlte. Einen Fernschuss von Robin Schmitz-Weiss hatten die Hausherren vor der Halbzeit noch zu verbuchen, ansonsten dominierten die Gäste das Geschehen.

In der Halbzeitpause nahm das Trainergespann Nielsen / Moillen nicht nur taktische, sondern auch personelle Veränderungen vor, die sich erstmal negativ auswirken sollten. Trotz massiver Ermahnung vor Wiederbeginn, konnte Patrick Schuldt sein Temperament nicht zügeln und bekam nach wiederholtem Foulspiel, völlig zu Recht die gelb / rote Karte. 40 Minuten in Unterzahl und ein eklatanter Fehler von Innenverteidiger Marco Schröder, der zum 0:1 führte. Doch von diesem Zeitpunkt an war der Post SV die klar bessere Mannschaft. Wie hypnotisiert liessen die Gäste einen Angriff nach dem anderen zu, ohne jedoch den nötigen Erfolg zu erzielen. Mit Abdul Hasan kam noch mal neuer Schwung ins Geschehen, der sich aber erst in der 90. Minuten in Zählbares ummünzte. Kurz vor Schluss liess Trainer Udo Nielsen einen weiteren Neuling einwechseln. Stefan Grund, aus Bielefeld kommend übernahm den Chefpart in der Innenverteidung und Benjamin Saul wurde in die Mittelstürmerposition beordert. Das erlösende 1:1 leitete Rechtsverteidiger Jonas Knitsch mit einem Freistoss aus dem Halbfeld ein. Seine langgezogene Hereingabe nahm der Käpt’n auf und hämmerte den Ball unhaltbar ins rechte Eck. Insgesamt gesehen war es eine gerechte Punkteteilung, in einem Spiel, bei dem keiner verlieren wollte. Warum Wiepenkathen nach seiner Führung aufgehört hatte Fussball zu spielen, bleibt wohl das Geheimnis der Spieler. Post SV zeigte jedenfalls, das man auch mit 10 Mann das Heft noch in die Hand nehmen kann. Der Ausgleich kam daher auch nicht überraschend.

“ Mit ein bisschen Glück gewinnen wir am Ende noch das Spiel, wenn Sascha Matern den verunglückten Abstoss vom Gästekeeper besser kontrolliert hätte, das wäre aber wahrscheinlich ein wenig zu viel des Guten “, meinte Udo Nielsen und Co - Trainer Patrick Moillen gestand ein, das er nicht nur mit dem Punkt ganz gut leben kann, er bemerkte auch, das der erste Gedanke, Patrick Schuldt zu schützen und vom Platz zunehmen, der Bessere gewesen wäre ”.

Trotz des doppelten Punktverlustes bleiben die Postler an der Tabellenspitze, nachdem der unmittelbare Verfolger SC Schwinge zu Hause patzte und 0:3 gegen Eiche Bargstedt verlor. Nächsten Sonntag geht es nun zum Abstiegskandidaten TuS Jork II. Dann sind auch wieder Christian Priepke und Kiti Brunckhorst mit dabei.

 

Doppelpack im Jahre 2008

Der Meister und Pokalsieger 2008 heißt Post SV Buxtehude

Mit einem 5:1 gegen Immenbeck II hat die Nielsen Elf das Double perfekt gemacht

Schöne Bescherung am vorletzten Spieltag der Saison. Mit einem klaren 5:1 über den Lokarivalen TSV Eintracht Immenbeck II sind die Postler vor heimischer Kulisse verdient Meister in der 3. Kreisklasse geworden. Nach dem sensationellen Pokalsieg, feiert der Meister und Aufsteiger des Vorjahres wiederum die Meisterschaft. Eine tolle Saison geht damit (fast) zu Ende, denn ein Pflichtspiel steht noch aus, es hat aber keine Bedeutung mehr.

In einer, von den Buxtehudern dominierten Partie, ging der Gastgeber bereits nach zehn Minuten in Führung. Torschütze war einmal mehr Goalgetter Sascha Matern. Vorausgegangen war eine Balleroberung von Christian Priepke und die perfekte Vorlage. Beide sollten im Verlauf des Spiels die überragenden Akteure sein. Nach gut einer halben Stunde wagten die Gäste ihren ersten Angriff, der jedoch mit einem harmlosen Fernschuss endete. Fast im Gegenzug leitete Marco Schröder einen gefährlichen Konter des PSV über die rechte Seite ein, als er Priepke genial einsetzte, der wiederum Matern bediente und dieser nur noch durch ein Foul im Strafraum gebremst werden konnte. Matern trat selber an und verwandelte souverän zum 2:0. Im Anschluß daran befand sich die Post Elf, nach einer Ecke für die Eintracht, im kollektiven Tiefschlaf. Der Anschlußtreffer war die Folge. Nur 120 Sekunden später hatte Post Keeper David Lee Meißner am schnellsten geschaltet. Mit einem weiten Abwurf wurde die gesamte Gästeabwehr ausgehebelt und Christian Priepke ging auf und davon, umspielte Immenbecks Torwart geschickt und der alte Abstand war wieder hergestellt.

Nach dem Wechsel zunächst das gleiche Bild, allerdings mit einer Einschränkung. Das Tempo wurde gedrosselt. Buxtehude, im Begriff des sicheren Sieges, lud den Gast zunehmend ein, das Ergebnis zu korrigieren, doch wirkliche Torchancen konnten die Immenbecker auch nicht erarbeiten. Statt dessen spulte der Post SV sein Programm in Bayern Manier herunter.  In der Schlußphase des Spiels konnte die aufgerückte Abwehr der Buxtehuder Vorstädter nur noch hilfos zusehen, wie sie klassisch ausgekontert wurde. Zwei weitere Treffer von Priepke und Matern sorgten für den klaren Sieg.

“ Ich wußte bereits vor dem Spiel, das die Meisterschaft zu unseren Gunsten entschieden war, denn mir war das Unentschieden vom Schwinger SC in Freiburg bekannt, die schon zwei Stunden zuvor Anpfiff hatten, deshalb habe ich, entgegen meinen Gepflogenheiten, ziemlich entspannt auf der Bank gesessen”, meinte Coach Udo Nielsen nach dem Spiel. “ Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen. Was sie in dieser Saison geleistet hat, ist schon sehr bemerkenswert. Auch die Art und Weise, wie man nach dem Pokalsieg die Punktspiele gewonnen hat, das war schon sehr souverän”. Nun wird in Buxtehude das Double nach dem Aufstieg gefeiert. Das Saisonziel sollte mehr als erfüllt sein und in der nächsten Klasse werden die Estestädter sicherlich auch nicht mehr unterschätzt werden.

Tore: 1:0 Sascha Matern (10.) 2:0 Sascha Matern (30. FE) 2:1 (33.) 3:1 Christian Priepke (34.) 4:1 Christian Priepke (89.) 5:1 Sascha Matern (90 + 3)

Pokalsieger 2008 ist der Post SV Buxtehude

Dramatik pur beim 2:1 Sieg gegen Güldenstern

Was war das für ein klasse Fußballspiel um den diesjährigen Kreispokal. In einer hochklassigen Partie gewannen die Underdogs aus Buxtehude erstmals in der Vereinsgeschichte den Cup. Ebenfalls das erste Mal, wurde eine Mannschaft aus der 3. Kreisklasse beste Mannschaft im Kreis Stade. Buxtehude mit einer sehr defensiven Taktik, wurde gleich zu Beginn des Spiels unter Druck gesetzt. Der Stader Traditionsclub wollte keinen Zweifel aufkommen lassen, wer hier der Favorit ist und ließ den Estestädtern ein ums andere Mal ihre Nervosität erkennen. Nachdem die Buxtehuder den starken Anfangsdruck der Drechsel Elf überstanden hatten und sie allmählich ihren Respekt ablegten, spielten sie bis zur Pause ganz ordentlich mit. Die spielerisch bessere Mannschaft aus Stade konnte in der in der 26. Minute durch Andreas Fischer in Führung gehen. Innenverteidiger Marco Schröder hatte nach einem langen Ball einen Augenblick nicht aufgepasst, und so schob der Mittelstürmer die Kugel an Torhüter David Lee Meißner vorbei ins lange Eck. Das war es allerdings auch schon alles an Torausbeute für Güldenstern.

Zur Halbzeitpause appellierte Trainer Nielsen an seine Jungs, nicht die Ordnung zu verlieren und gleichfalls versuchen, auch den Weg nach vorne zu suchen, um sich die ein oder andere Chance zu erarbeiten. Nach 51 Minuten kamen die Postler erstmals gefährlich vor das Tor der Stader, und konnten sich einen Eckball erkämpfen. Sascha Kijek, kurz zuvor für den verletzten Julian Busse gekommen, trat von der linken Seite an, bediente Christian Priepke maßgenau und der vollendete mit einem, für ihn ungewöhnlichen Kopfball unten rechts. Das 1:1 ein Schock für Güldenstern. Fortan versuchte man es mit wütenden Angriffen, die Postler zu bedrängen, aber Buxtehude hatte mit seiner geschickten Raumaufteilung immer wieder den Gegner gestoppt, oder die Bälle verpufften im Nichts. Zu dem erwiesen sich die Stader als Weltmeister im Chancen vergeben. Die letzten 10 Minuten des Spiels gehörten dann nur noch dem TuS, bis auf eine Aktion in der 86. Minute. Sascha Matern, einzige Spitze in den Reihen der, ganz in Weiß spielenden Nielsen Truppe, beschäftigte drei Stader Abwehrspieler, ehe er kurz vor dem Strafraum zu Fall kam. Kapitän Bojan Stare, nach halbjähriger Verletzungspause erstmals wieder zu einem Kurzeinsatz gekommen, nahm sich das Leder und wollte Präsenz zeigen. Sein Schuss prallte an die Latte und die herbeigeeilten Fabian Freudenthal und Stephan Plackmeyer nahmen gleichzeitig den Ball aus der Luft und drückten den Tango über die Torlinie. 2:1 für Buxtehude, und regulär waren noch drei Minuten zu spielen. Doch Schiedsrichter Jablonsky ließ exakt 8 Minuten nachspielen, darüber hinaus stellte er Kiti Brunckhorst und Bojan Stare jeweils mit Gelb / Rot vom Platz.

„Es waren die längsten zehn Minuten meines Lebens“, stellte Coach Nielsen nach dem Spiel fest. Und weiter:“ Was wir in dieser Zeit über uns ergehen lassen musste, war die Hölle. Güldenstern hat derartig gedrückt und uns kaum Zeit zum atmen gelassen“. Zwar schoss der Kreisligist noch zwei Tore, beide wurden aber wegen Abseitspositionen abgepfiffen. Dann ertönte der Schlusspfiff und die Freude über den Sieg kannte keine Grenzen mehr. Trainer Nielsen hatte Tränen in den Augen und wurde von seinen Spielern auf den Schultern getragen. Die mehr als 100 Buxtehuder Fans stürmten den Rasen und die Sensation war perfekt. Nachdem sich Nielsen wieder sortiert hatte, gab er folgendes Fazit: „Wir waren erstklassig eingestellt gegen ein Team, das uns nicht unterschätzt hat. Spielerisch hatten wir nur wenig dagegen zu setzen, doch taktisch waren wir cleverer. Wenn man aus zwei Möglichkeiten zwei Tore macht, ist das mehr als effizient. Güldenstern hat versäumt nachzulegen und je länger das Spiel dauerte, desto ungestümer gingen sie zu Werke. Das haben wir eiskalt ausgenutzt“. Und in der Tat – Die Spieler des Post SV sind am 1. Mai über sich hinaus gewachsen und haben am Ende nicht unverdient den Pott mitgenommen.

  • Tore:
  • 0:1 Andreas Fischer  (26.)
  • 1:1 Christian Priepke  (51.)
  • 2:1 Fabian Freudenthal u. Stephan Plackmeyer (86.)